Montag, 13. Dezember 2010 14:56 Uhr
Wenn Bauherren ihre Warmwasserleitungen dämmen, können sie die Heizkosten erheblich reduzieren. 60 bis 90 Liter Heizöl lassen sich bei einem mittelgroßen Einfamilienhaus im Jahr einsparen, hat die Hessische Energiespar-Aktion (HEA) in Darmstadt errechnet.
Außerdem komme das Wasser wärmer an der Zapfstelle an. Meist liegen die Rohre von Warmwasserleitungen völlig frei im Heizungskeller und sind gut zugänglich. Die Dämmung wird vom Heizungsbauer ausgeführt, kann aber auch selbst vorgenommen werden.
Als Materialien kommen Rohrschalen aus Kunststoff oder Mineralwolle infrage. Sie sind geschlitzt und können über die Rohre geschoben werden. Für T-Anschlüsse und die Bögen gibt es Formstücke, die ebenfalls eine geschlossene Dämmumhüllung ermöglichen. Mit Klebebändern werden die Stücke verbunden und Ritzen abgedichtet.
Der Gesetzgeber schreibt für die Dämmung des Rohrnetzes Mindestdicken vor: In nicht beheizten Räumen sollte die Dämmung demnach so dick wie der innere Rohrdurchmesser sein, mindestens jedoch zwei Zentimeter. Für vermietete Altbauten gibt es seit dem Jahr 2006 eine Dämmpflicht für noch ungedämmte Verteilleitungen.
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