Freitag, 10. Dezember 2010 10:22 Uhr
Kaum ein regionalen Stromversorger kann nach einer Studie des Verbraucherportals «Toptarif.de» mit den Tarifen der Konkurrenz mithalten. Im Schnitt sind die lokalen Stadtwerke rund 15 Prozent teurer als preiswerte, am Ort verfügbare Wettbewerber.
So lautet das Fazit einer Analyse, die die Stromtarife der Anbieter in den 50 größten deutschen Städten untersucht. Durchschnittlich gebe es 34 Wettbewerber, die vor den günstigsten Tarifen der örtlichen Stadtwerke rangieren, berichtete Toptarif- Energieexperte Thorsten Bohg. Unter die preiswertesten zehn Tarife in einer Stadt habe es allein der Vattenfall-Onlinetarif in Berlin und Hamburg geschafft.
«Gerade bei den konkurrenzfähigeren Grundversorgern ist zu beobachten, dass diese mit neuen Tarifmodellen auf den erhöhten Wettbewerb reagiert haben», stellte Bohg fest. Tarifstrukturen günstiger Wettbewerber wie etwa der preiswertere Vertragsabschluss über das Internet, hohe Neukundenprämien und Treueboni sowie Vorauszahlungsmodelle würden nach und nach auch von örtlichen Versorgern eingeführt.
Noch sei die Preisspanne zwischen den einzelnen Stadtwerken enorm. So zahlten Kunden für einen Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden in Leipzig, Duisburg, Essen, Mühlheim und Oldenburg 945 Euro oder mehr, in Berlin seien es bei Einberechnung einer Treueprämie 768 Euro und in Hamburg 762 Euro.
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