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Eine Thermografie macht die Temperaturverteilungen sichtbar - doch es geht auch mit einfacheren Mitteln. © TÜV Rheinland/LGA/dpa/tmn

Energetische Schwachstellen aufdecken

Donnerstag, 9. Dezember 2010 16:53 Uhr

Energetische Schwachstellen an einem Haus lassen sich auch ohne teure Wärmebildaufnahmen entdecken. Dabei hilft das Winterwetter, erläutert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück im Rahmen ihrer Kampagne «Haus sanieren - profitieren».

Nasse Längsstreifen auf Dachziegeln weist auf schlecht gedämmte Stellen hin

Wenn das Dach morgens noch mit Frost überzogen ist, beobachten Hausbesitzer manchmal nach einiger Zeit auf den Ziegeln nasse Längsstreifen. Das weist darauf hin, dass Wärme an den Dachsparren nach außen dringt. An den eventuell schlecht gedämmten Stellen geht Energie verloren - das belastet den Geldbeutel, und die Gefahr von Schimmelbildung steigt.

Schnelles Abtauen des Daches ebenfalls ein Hinweis

Das kann auch an anderen Stellen der Fall sein: Wenn das gesamte Dach deutlich schneller abtaut als das des Nachbarn, bedeutet das, dass entweder die Schrägen oder die obere Geschossdecke nicht ausreichend gedämmt sind. Ist der Bereich um ein Dachfenster schneller eisfrei als der Rest der Ziegel, sind womöglich die Übergänge des Dämmmaterials fehlerhaft verarbeitet, erläutert die Stiftung.

Quelle: dpa
(Bilder: Stephanie Hofschlaeger / www.pixelio.de ; Immobilien Scout GmbH; Patrick Lebeda / www.sxc.hu ; www.b2b-deutschland.de ; Birgit Lieske / www.pixelio.de )