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Heizung
Runterdrehen, aber nicht ausmachen: Wenn die Wohnung auskühlt, kann Schimmel entstehen. © dpa

Heizung nachts runter- aber nicht abdrehen

Donnerstag, 9. Dezember 2010 16:09 Uhr

Nachts wird die Heizung in der Regel heruntergedreht. Die Raumtemperatur sollte aber nicht unter 17 Grad fallen, rät die Hessische Energiespar-Aktion in Frankfurt.

Denn andernfalls könnten sich in schlecht gedämmten Gebäuden Wärmebrücken bilden und die Bauteile stark auskühlen, so dass Schimmel entsteht. In Mietshäusern wird die zentrale Heizungsanlage meist zwischen Mitternacht und 6.00 Uhr morgens heruntergefahren. Der Vermieter darf die Heizung aber nicht völlig ausschalten.

Nachtabsenkung spart etwa 1 Liter Heizöl pro Nacht

Die Nachtabsenkung spart auch Energie. Wird die Raumtemperatur nachts von 20 auf 17 Grad reduziert, ergibt sich bei Altbauten im Vergleich zur durchgängigen Beheizung eine Einsparung von fünf bis zehn Prozent. Damit werde bei einem Einfamilienhaus-Altbau im Durchschnitt 1 Liter Heizöl pro Nacht gespart, errechnen die Energie-Experten. Bei 220 Heiztagen summiert sich das auf 220 Liter Heizöl oder 220 Kubikmeter Erdgas im Jahr.

Quelle: dpa

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(Bilder: Stephanie Hofschlaeger / www.pixelio.de ; Immobilien Scout GmbH; Patrick Lebeda / www.sxc.hu ; www.b2b-deutschland.de ; Birgit Lieske / www.pixelio.de )