Drainagen halten die Feuchtigkeit vom Haus fern. Sie sind aber kein zusätzlicher Luxus, sondern bei manchen Bodenbeschaffenheiten sogar unumgänglich.
Drainagen halten Wasser von einem Gebäude fern, insbesondere an Hanglagen. Sie sind aber auch an ebenen Grundstücken nötig, wenn der Boden so beschaffen ist, dass er Regen- und Schmelzwasser nicht abführt.
Betroffen seien vor allem sogenannte bindige Böden: Sie haben eine plättchenartigen Aufbau, weshalb sie das Wasser aufnehmen und binden. Solche Böden seien Tone, Schluffe und manche Sande, aber auch Gemische aus Schluff und Ton. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf in ihrem Ratgeber «Feuchtigkeit im Haus?» hin.
Sande sind demnach bindig, wenn sie etwa sehr fein sind und ihre Körner nur einen Durchmesser von maximal 0,01 Millimeter haben. Sande sowie Schluffe mit einer Körnergröße von 0,01 bis 0,05 Millimetern seien hingegen schwach durchlässig.
Sickerfähig und wasserdurchlässig seien Böden, deren Körner mindestens zu 90 Prozent größer sind als 0,063 Millimeter. Dazu zählt Kies mit Körnern von 0,5 bis 1,0 Millimeter Durchmesser sowie Sand mit einer Korngröße von 0,1 bis 0,3 Millimetern.
Der Ratgeber «Feuchtigkeit im Haus» kostet 9,90 Euro und ist zuzüglich 2,50 Euro Porto und Versand erhältlich bei: Verbraucherzentrale NRW
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