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Zugeschneiter Hausbesitzer
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Baustelle: Welche Versicherungen man braucht

Bauherren sollten ihre Baustelle unbedingt versichern lassen. Besonders im Winter gibt es Gefahrenquellen.

Auch wenn der Bau gerade unter Schnee ruht: Bauherren sollten ihren Versicherungsschutz im Blick haben. Sehr wichtig sei bei diesem Wetter eine Bauherren-Haftpflichtversicherung, erklärte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Diese schütze gegen das Risiko von Schadenersatzansprüchen Dritter. Aber auch für noch unbebaute Grundstücke sollten Policen abgeschlossen werden.

Haftpflichtversicherung kommt für Schädigungen Dritter auf

Der Bauherr sei generell für die Sicherheit auf seiner Baustelle verantwortlich, teilte der GDV mit. Wird etwa auf einer Baustelle ein Holzbrett von einer Windböe erfasst und ein vorbeigehender Passant dadurch verletzt, komme die Bauherren-Haftpflichtversicherung für die Arztrechnungen auf. Die Kosten für die Versicherung richten sich nach der Höhe der Bausumme und der Dauer des Bauvorhabens.

Schon vor Beginn der Bauarbeiten sollte für das Grundstück eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden, so der GDV. Denn ab dem Kauf trägt der Besitzer die Verantwortung dafür, wenn Dritten etwas passiert. Das umfasst auch die Umgebung: Vernachlässigt etwa ein Grundstückseigentümer im Winter die Streupflicht, muss er die Kosten übernehmen, wenn sich ein Passant auf dem Gehweg verletzt.

Bauleistungsversicherung übernimmt Schäden am Bau

Eine Bauleistungsversicherung schütze Bauherren zusätzlich vor unvorhersehbaren Schäden. Besonders wichtig sei dies, wenn der Rohbau bereits fertig sei. Abgesichert sind hier alle Schäden, die durch höhere Gewalt eingetreten sind, etwa durch einen Sturm.

Quelle: dpa

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(Bilder: Stephanie Hofschlaeger / www.pixelio.de ; Immobilien Scout GmbH; Patrick Lebeda / www.sxc.hu ; www.b2b-deutschland.de ; Birgit Lieske / www.pixelio.de )