Nach der Blüte beschneiden und dann auf einen zweiten Austrieb setzen: Bei welchen Pflanzen das funktioniert.
Remontieren nennen Gärtner die Fähigkeit von Stauden und Gehölzen, nach der Hauptblüte im Sommer oder Frühsommer ein zweites Mal zu blühen. Bekannt ist diese Eigenschaft von den meisten modernen Rosen.
Dazu gehören die Kletterrose «New Look» oder die dicht gefüllte Kleinstrauchrose «Larissa». Aber auch bei Stauden und Gehölzen kommt sie vor. «Herbstgruß», «Herbstfreude» und «Septemberflair» heißen beispielsweise drei Rhododendron-Sorten mit dieser Eigenschaft.
Unter den Taglilien (Hemerocallis) ist die goldgelbe «Stella d' Oro» die bekannteste Mehrfachblüherin. Die großblütige rote «So Lovely» und die beiden reichblütigen, gelben Zwerge «Bitsi» und «Daily Bread» erfreuen durch zweimaligen Flor.
Bei den Bart-Iris sorgen die elfenbeinweißen Sorten «Champagne Elegance» und «Lugano», die lavendelblaue «Lovely Again» sowie die zartviolette «Violet Music» für herbstliche Überraschung. Sie alle schaffen den Mehrfachflor aus eigener Kraft.
Andere Stauden brauchen dagegen ein bisschen Nachhilfe durch rechtzeitigen Rückschnitt unmittelbar nach der ersten Blüte. Rittersporn reckt dann mit großer Zuverlässigkeit zum zweiten Mal blaue Kerzen in die Höhe. Die Kugeldistel trägt auch im Herbst ihre violettblauen Kugeln.
An guten Standorten können die remontierenden Rosen von zweimal blühendem Schleierkraut (Gypsophila repens) begleitet werden. Klappt das nicht, liefert der Frauenmantel gelbgrüne Schleier zur Rosenblüte. Zu ihnen passt die zweite Blüte der Staudensalvien (Salvia nemorosa) mit ihren vielen Blauschattierungen.
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