Kleine, polsterförmige Gras-Arten schaffen Struktur- und zaubern grüne, winterharte Rasenpolster auch im Schatten.
Graspolster bringen Ruhe in lebhafte Pflanzungen und sorgen für Klarheit. Für den heimischen Garten eignet sich zum Beispiel der nur etwa 15 Zentimeter (cm) hohe Bärenfell-Schwingel (Festuca gautieri). Er bildet auf mageren Böden und an absonnigen Plätzen dichte, auch im Winter dunkelgrüne Matten.
Der Blauschwingel (Festuca cinerea) entwickelt an warmen, sonnigen Standorten schöne halbkugelige Horste von 20 cm Höhe. Besonders elegant wirken Sorten wie der silber-graublaue 'Blaufuchs' oder die 'Blauglut' in tiefem Blau.
Eine ähnliche Höhe wie die Blauschwingel erreichen die lockeren Schöpfe von Carex caryophylla 'The Beatles'. Sie sind dem Verband zufolge sehr anpassungsfähig und vertragen sonnige bis halbschattige, frische bis mäßig trockene Standorte.
Helle Flecken zaubert die Vogelfuß-Segge (Carex ornithopoda 'Variegata') in schattige Gartenpartien. Ihre schmalen, überhängenden Blätter tragen einen weißen Mittelstreifen und bilden schopfartige, halbkugelförmige Horste.
Ähnlich wirkt die gelbrandige Form der Waldmarbel (Luzula sylvatica 'Marginata'), die ihre dunkelgrünen Blätter mit einem cremegelben Rand säumt. Sie bildet aber kurze Ausläufer und lässt im Schatten 20 cm hohe, wintergrüne «Rasen» entstehen.
Die Schneemarbel (Luzula nivea) ist die zierliche Schwester der Waldmarbel: Sie bildet auf kalkarmen Standorten 20 cm hohe, wintergrüne Horste oder Rasen.
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