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Zeit zum Umtopfen
Zimmerpflanzen wie diese Bananenstaude (Musa acuminata) sollten zum Winterende umgetopft werden. © dpa

Zimmerpflanzen im Frühjahr umtopfen

Durchwurzelte Töpfe sind ein klares Zeichen: Die Pflanze braucht einen neuen, größeren Topf. Wer richtig umtopft, wird mit grünem Wachstum belohnt.

Zimmerpflanzen brauchen zum Frühjahr ein wenig Pflege und einen Anschub für neues Wachstum: Wenn die Tage langsam länger werden und die Lichtintensität zunimmt, können sie gut umgetopft werden.

Neuer Topf sollte drei bis vier Zentimeter größer sein

Man sollte jene Pflanzen herausgreifen, deren Wurzeln aus dem Topf wachsen oder deren Ballen komplett durchgewurzelt ist. Der neue Topf sollte im Durchmesser nur drei oder vier Zentimeter größer als der alte sein. Darin steht die Pflanze wieder stabil und kann die frische Erde gut durchwurzeln.

Wurzelballen beim Umtopfen lockern

Das Abzugsloch des neuen Topfes wird zuerst mit einer Tonscherbe abgedeckt, darüber kommt eine Lage Blähton, Kies oder grober Sand als Drainageschicht, dann eine Schicht frische Blumenerde. Die Zimmerpflanze nun vorsichtig aus ihrem alten Topf lösen und die alte lockere Erde entfernen. Den Wurzelballen seitlich und am Boden vorsichtig lockern.

Zum Schluß kräftig angießen

Die Pflanze kommt in die Mitte des neuen Topfes und wird von allen Seiten mit Erde aufgefüllt. Beim Einpflanzen darauf achten, dass kein Hohlraum zwischen Topf und Pflanze entsteht. Die Erde wird angedrückt. Zum Schluss wird die Pflanze kräftig angegossen, bis das Wasser unten aus dem Topf herausläuft.

Alte Töpfe nur mit Wasser reinigen

Wer einen schönen, schon mal verwendeten Topf wiederverwenden möchte, sollte diesen vorher mit einer harten Bürste und heißem Wasser säubern, auf chemische Reiniger aber besser verzichten.

Quelle: dpa
(Bilder: Stephanie Hofschlaeger / www.pixelio.de ; Immobilien Scout GmbH; Patrick Lebeda / www.sxc.hu ; www.b2b-deutschland.de ; Birgit Lieske / www.pixelio.de )