Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland warnt vor dem Kauf von herkömmlich angebauten Rosen und anderen Blumen.
Acht von zehn vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) untersuchten Rosensträußen enthielten krebserregende und hormonell wirksame Pflanzenschutzmittel, teilte der Verband am Sonntag (12. Februar 2012) in Berlin mit, der eine entsprechende Analyse in Auftrag gegeben hat.
Die Blumen stammten aus fünf Supermärkten und zwei Blumenketten in Berlin, die ihre Produkte jedoch auch bundesweit verkaufen, sowie drei kleineren Geschäften. Pestizidfrei seien lediglich die Rosen von zwei kleinen Blumenläden gewesen.
«Einige der von uns gefundenen Pestizide können der Gesundheit der Kundinnen und Kunden erheblich schaden», sagte BUND-Pestizidexperte Tomas Brückmann. Vor allem seien aber die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Herkunftsländern der Rosen stark gefährdet. Der größte Teil der in Deutschland verkauften Blumen werde in Afrika unter teils unsozialen und umweltschädlichen Bedingungen herangezüchtet.
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