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Blumen mit «Flower Label»
Das «Flower-Label» steht für gerechten Handel mit Blumen sowie menschenwürdige und umweltschonende Produktionsbedingungen. (Foto: Franz Peter Tschauner) © dpa

Öko-Blumen sind auch ein Liebesbeweis für die Umwelt

Blumen sind der Klassiker unter den Valentinstagsgeschenken. Wer einen Strauß kauft, sollte auf ein Ökosiegel achten.

Fair und ökologisch gehandelte Blumen sind am Valentinstag (14. Februar) nicht nur ein Liebesbeweis für den Partner, sondern auch für andere Menschen und die Umwelt. Öko-Blumen erkennt man an Siegeln, die unter anderem vom Flower-Label-Programm (FLP) und der Handelsorganisation Transfair vergeben werden. Darauf weist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Berlin hin.

Der Verband kritisiert: «Viele der verkauften Blumen werden unter sehr umweltschädlichen und unsozialen Verhältnissen herangezüchtet und oft mit Flugzeugen nach Europa gebracht.» Demnach stammen rund 90 Prozent der in Deutschland verkauften Schnittblumen von holländischen Großhändlern. Der Hauptteil davon komme wiederum aus afrikanischen oder lateinamerikanischen Ländern. Auf den Blumenplantagen der Dritten Welt würden oft hochgiftige Pestizide eingesetzt, die in Europa verboten seien, teilt der Verband mit.

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Quelle: dpa
(Bilder: dpa; Stephanie Hofschlaeger / www.pixelio.de ; Immobilien Scout GmbH; Patrick Lebeda / www.sxc.hu ; www.b2b-deutschland.de ; Birgit Lieske / www.pixelio.de )