Zwei Mal im Jahr müssen Hecken beschnitten werden- aber nur zum richtigen Zeitpunkt.
Ein Heckenschnitt regt immer zu neuem Wachstum an. Wird die Hecke aber zu spät - ab etwa Ende September - geschnitten, könnten die dann folgenden Triebe Frostschäden erleiden. Dann sieht die Hecke im Frühjahr nicht mehr gut aus.
Trübe Tage mit einem bedeckten Himmel eignen sich am besten für den Schnitt - scheint die Sonne, bekommen die gestutzten Hecken einen Sonnenbrand. Bevor man die Schere oder die Säge ansetzt, sollte man kontrollieren, ob noch Vögel in der Hecke nisten. Aus diesem Grund seien deutschlandweit auch radikale Heckenschnitt von März bis Ende September verboten, nur Formschnitte seien in dieser Zeit erlaubt.
Bei einem Gestaltungsschnitt sollte man sorgfältig arbeiten, um die Pflanze nicht zu beschädigen. Eine Schnur hilft, die Form einzuhalten. Empfehlenswert ist der Schnitt in Trapezform, wodurch die Hecke eine breite, blickdichte Basis bekommt. Da die Fläche nach oben dünner wird, bekämen auch die Triebe im unteren Bereich stets genügend Licht ab.
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