Beim Pflanzen von Tomaten- sollte man vor allem auf eines achten: Tomaten mögen keinen Regen.
Tomaten wachsen mit nur wenig Arbeitsaufwand sehr gut und tragen nach drei Monaten die ersten reifen Früchte. Die Tomaten sollten nicht zu grün geerntet werden. Die Früchte müssen richtig schön rot sein, sonst sind sie nicht genießbar.
Tomaten: Veredelt oder unveredelt?
Ab Mitte Mai können Tomaten ins Freie gepflanzt werden, wenn sich der Boden ausreichend erwärmt hat. Unveredelte Sorten werden tief in die Erde gesetzt bis der Topfballen mit Erde bedeckt ist. Bei veredelten Sorten muss die Veredelungsstelle- der Wulst unten am Stängel- über der Erde bleiben.
Am besten gedeihen Tomaten an einem sonnigen, regengeschützten Standort. Die Pflanzen dürfen nicht zu viel gegossen werden, müssen aber in einem nährstoffreichen Boden stecken. Denn dann nimmt die Zucker- und Säurekonzentration sowie der Anteil an Trockensubstanz in den Früchten zu, was neben dem Geschmack auch die Haltbarkeit verbessert. Allerdings wird auch die Schale zäher.
Tomaten mit genügend Abstand einpflanzen
Spiralstäbe dienen den Pflanzen als Rankhilfe. Ins Pflanzloch wird etwas Steinmehl und Kompost gegeben. Dann wird die Jungpflanze so tief eingesetzt, dass der Wurzelballen fünf Zentimeter unter der Erde liegt. Der Pflanzabstand sollte bei 60 bis 80 Zentimetern liegen. Ein Tipp für Gärtner: Die Früchte schmecken besser, wenn sie viel Platz zum Wachsen haben.
Denn dadurch steigt der Zuckergehalt der Tomaten, was Einfluss auf den Geschmack nimmt.
Damit Tomatenpflanzen viele Früchte tragen, müssen Seitentriebe immer wieder ausgebrochen werden. Sonst fließt die Energie der Pflanze mehr in den Austrieb als in die Tomaten. Regelmäßiges Gießen und ein nährstoffreicher Boden sorgen ebenfalls für einen höheren Ertrag und bessere Qualität der Tomaten. Wer selten und dafür viel gießt, riskiert dagegen ein Platzen der Früchte.
Infektionen bei Tomaten lassen sich weitgehend vermeiden, wenn man den Pflanzen einen Regenschutz bietet. Im Gewächshaus sollte aber bei hoher Luftfeuchte frühzeitig gelüftet und die Pflanzen von unten gegossen werden. Widerstandsfähige Tomatensorten sind zum Beispiel Myrto, Phantasia, Philovita, Philona oder Vitella.
Tomaten nicht neben Kartoffeln anbauen
Tomaten sollten möglichst weit getrennt von Kartoffeln angebaut werden, um ein Übergreifen von Krankheiten zu verhindern. Die Kraut- und Braunfäule beispielsweise ist eine weit verbreitete und häufig auftretende Pilzkrankheit an Tomaten und Kartoffeln. Sie breitet sich vor allem bei feuchter Sommerwitterung stark aus. Der Pilz infiziert zunächst Kartoffeln und greift später auf benachbarte Tomaten über.
Haben Tomaten graubraune bis braunschwarze Verfärbungen an der Ansatzstelle zur Pflanze, leiden sie unter Kalziummangel. Der Mangel tritt auf, wenn der Boden mit Kalzium unterversorgt ist. Das erkenne man an einem zu niedrigen ph-Wert. Auch kann eine erhöhte Konzentration von Nährsalzen wie Ammonium, Kalium, Magnesium und Natrium die Aufnahme von Kalzium behindern.
Flecken an Tomaten kann man vermeiden, indem die Pflanze möglichst gleichmäßig bewässert wird, da sie den Nährstoff aus dem Boden mit dem Wasser aufnimmt. Bei akutem Mangel sollte gezielt ein spezieller Kalziumdünger, das Kalziumchlorid, auf die Blätter gespritzt werden.
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