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Kamelienblüten
Kamelien gibt es in ganz unterschiedlichen Sorten. Für alle gilt: Sie brauchen viel Feuchtigkeit. © ZB-Funkregio Ost

Kamelien: Pflegetipps für Blütenschönheiten

Kamelien mögen es kühl und schattig - aber hell. Der Zentralverband Gartenbau in Bonn erklärt, was sie sonst noch beachten müssen.

Der optimale Standort: Schattig, aber hell

Stehen Kamelien im warmen Zimmer, sind sie empfindlicher, als wenn sie draußen wachsen. Der richtige Standort in der Wohnung ist ein kühler Ort, heißt es beim Zentralverband Gartenbau in Bonn. Bei 5 bis 10 Grad, mit fortschreitendem Frühjahr wärmer, zeigen sich Kamelien als unkomplizierte Pflanzen. Etliche wie die populäre rosa 'Chandler's Elegance' oder die schneeweiße 'Janet Waterhouse' vertragen - im Garten ausgepflanzt, gut eingewachsen und vor winterlicher Morgensonne geschützt - auch Frost recht gut. Schattig, aber hell sollte der Standort sein. Im Sommer dürfen Sonnenflecken über sie wandern. Pralle Sonne ist tabu. Hohe Luftfeuchtigkeit, wie sie am Gewässerrand oder im lichten Gehölzschatten herrscht, bekommt ihnen gut, dann glänzen die dunkelgrünen Blätter noch mal so schön.

Nicht im Wasser stehen lassen

Ausreichende Feuchtigkeit ist wichtig. Der Ballen sollte nie austrocknen. Zwar reicht bei ausgepflanzten Exemplaren meist der Regen. An heißen Sommertagen muss aber unbedingt zusätzlich gegossen werden. Auch Töpfe brauchen regelmäßig Wasser. Sie dürfen aber nie im Wasser stehen. Bei kleineren Pflanzen, deren Ballen rasch austrocknen, kann Tauchen die Intervalle für die Wassergaben verlängern. Große Kübel trocknen nicht ganz so schnell aus.

Quelle: dpa
(Bilder: Stephanie Hofschlaeger / www.pixelio.de ; Immobilien Scout GmbH; Patrick Lebeda / www.sxc.hu ; www.b2b-deutschland.de ; Birgit Lieske / www.pixelio.de )