Der Ex-Weihnachtsbaum kann später im Garten als normale Tanne noch ein langes Baumleben haben. Eine Anleitung zum richtigen Auspflanzen.
Wer einen Garten hat, kann als Weihnachtsbaum auch eine kleine Tanne im Topf kaufen, die später ausgepflanzt wird. Tipps, damit das Bäumchen später wächst und gedeiht:
Herrscht draußen Schnee und Frost, sollte der Weg hinaus in den Garten nicht abrupt erfolgen. Die Tanne hat lange im Warmen gestanden. Ihre Winterruhe ist unterbrochen und damit auch ihre Widerstandsfähigkeit gegen Kälte.
Am besten regeneriert sich der Baum an einem hellen, kühlen, aber frostfreien Platz. Wintergarten, helle Garage oder Keller eignen sich gut.
Ausreichende Feuchtigkeit ist jetzt wichtig, damit der Baum die Verluste durch trockene Luft und gesteigerte Verdunstung im Warmen ausgleichen kann.
Nach etwa zwei Wochen kann der Baum bei milder Witterung in den Garten umziehen. Am besten wird er umgehend eingepflanzt.
Dabei sollte der Boden sorgfältig gelockert und mit Humus versorgt werden.
Vor allem bei der Nordmanntanne muss das Austopfen und Einpflanzen sehr vorsichtig geschehen. Sie bildet eine sogenannte Pfahlwurzel, die beim Ausheben aus dem Topf oft so stark geschädigt wird, dass sie draußen nicht mehr anwächst. Deshalb am besten den gesamten Wurzelballen aus dem Topf heben und ganz vorsichtig an den Rändern auflockern und dann in den Boden setzen.
Eine dicke Mulchschicht über der Pflanzscheibe schützt die Wurzeln vor Kälte und Trockenheit.
Treten im Februar und März Phasen mit Kahlfrost auf, kann es sinnvoll sein, das Bäumchen mit Tüchern vor der dann schon intensiven Sonneneinstrahlung zu schützen. Diese würde dem Bäumchen viel Feuchtigkeit entziehen, die es über die noch nicht verankerten Wurzeln nicht nachliefern kann.
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