Blumenkästen werden zu kleinen Blühparadiesen, wenn sie richtig angelegt werden. Tipps, was man dabei nicht vergessen sollte.
Ein Blumenkasten mit Bellis, Margeriten, Geranien oder Petunien ist ein blühender und duftender Mini-Garten auf dem kargen Balkon. Doch zuvor muss der Blumenkasten hergerichtet werden.
Die Pflanzen für den Balkon werden ab Mai in die Kästen gesetzt, wenn die Gefahr von Nachtfrost vorbei ist. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass sie schon viele Knospen haben und der Topf voller Wurzeln ist. Blätter und Blüten dürfen keine Schädlinge haben.
Die frisch gereinigten Blumenkästen erhalten zunächst eine Drainageschicht aus Blähton, damit das Gießwasser gut abfließen kann. Darüber legt man ein Trennvlies, um Verschlammung vorzubeugen. Danach folgt eine erste Schicht Substrat, in das Langzeitdünger eingearbeitet wird.
Anschließend taucht man die Töpfe mit den Pflanzen so lange in Wasser, bis keine Luftblasen mehr zu sehen sind. Der Plastiktopf wird danach vorsichtig entfernt. Wenn der Topf fest sitzt, dreht man ihn um und schlägt ihn leicht gegen den Blumenkastenrand, bis sich der Wurzelballen löst.
Verfilzte Wurzelballen sollten etwas aufgerissen werden, damit die Pflanze besser im Kasten einwurzeln kann. Aufrechte, höhere Pflanzen stehen am besten in der Kastenmitte, Pflanzen mit hängenden Trieben brauchen einen Platz am Rand.
Zum Abschluss füllt man Zwischenräume mit Substrat auf und drückt das Ganze fest. Wichtig ist allerdings, dass nicht zu viel Erde im Blumenkasten ist und ein rund zwei Zentimeter hoher Gießrand bleibt, damit das Wasser nicht überläuft. Zum Schluss werden die Blumenkästen nachhaltig angegossen.
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