Ameisen in der Wohnung sind lästig und hartnäckig. Um sie zu vertreiben, braucht man aber nicht unbedingt chemische Mittel.
Wer nicht mit giftigen Sprays oder Pulvern gegen Ameisen vorgehen will, sollte es mit Zitronensaft oder Essig versuchen. Denn starke Aromen verwirren den Orientierungssinn von Ameisen und sie lassen sich damit aus der Wohnung vertreiben.
Auch Gewürze wie Majoran, Kerbel, Lavendel und Zimt können als Geruchsbarrieren direkt auf Ameisenstraßen verteilt werden. Ist der Befall sehr stark, können Backpulver und Hirschhornsalz, vermischt mit Zucker, die Insekten abtöten. In Drogerien wird zu diesem Zweck Kieselgur (Diatomeenerde) angeboten. Dabei handelt es sich um fein gemahlenes Pulver aus Kieselalgen. Es wirkt tödlich, da es den Chitinpanzer der Insekten verletzt und die Tiere in kurzer Zeit austrocknen.
Wenn das Pulver zum Einsatz kommt, sollte es gezielt in die Schlupfwinkel oder an den Wanderwegen der Ameisen platziert werden, so der BUND. Die Produktanweisung müsse genau beachtet werden. Schlupflöcher könnten mit Klebeband, Kitt, Silikon oder Gips verschlossen werden.
Um Ameisen erst gar nicht ins Haus zu locken, empfiehlt der Verband, Lebensmittel und Abfälle in dicht schließenden Behältern aufzubewahren. Biomüll sollte täglich aus der Wohnung gebracht und Tiernäpfe müssen sauber gehalten werden.
Auch einzelne Ameisen sollten entfernt werden, denn sie sind oft als «Späher» unterwegs, denen das Volk nachfolgt. Topfpflanzen, die aus dem Garten in die Wohnung kommen, sollten zur Vorbeugung auf Ameisenbefall untersucht werden.
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Schädlinge im Haushalt