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Stauden
Die Königskerze sollte möglichst einzeln oder in kleinen Gruppen gepflanzt werden. © Schierenbeck/dpa/tmn

Stauden richtig pflanzen

Frühling ist Pflanzzeit für winterharte Stauden. Der Zentralverband Gartenbau in Bonn rät, sie nach dem Vorbild der Natur zu pflanzen: Was dort als einzelnes Exemplar wächst, sollte auch im Garten einzeln stehen.

Andere Stauden wachsen vorzugsweise in Gruppen. Wieder andere erobern größere Flächen und treten in Massen auf. Werden sie einzeln gepflanzt, wirken sie verloren.

«Geselligkeitsstufen» beachten

Bei Qualitätsstauden sind in der Regel «Geselligkeitsstufen» auf dem Etikett zu finden. Stufe I bedeutet beispielsweise: «Möglichst einzeln oder in kleinen Tuffs pflanzen.» Königskerzen, Türkischer Mohn und Pfingstrosen gehören in diese Stufe. Geselligkeitsstufe II heißt: «In kleinen Trupps von 3 bis 10 Pflanzen gruppieren.» Der Goldsturm-Sonnenhut (Rudbeckia fulgida 'Goldsturm') kommt so am besten zur Geltung. Auch die schönen Bartiris setzen sich gut als kleines Grüppchen in Szene.

«In größeren Gruppen von 10 bis 20 Stück verwenden», lautet die Empfehlung bei Stufe III. Wer den flachen Silberblatt-Ehrenpreis (Veronica spicata ssp. incana) betrachtet, empfindet das als logisch. Erst als kleine silbergraue Fläche zeigt er Wirkung. «In größeren Stückzahlen und meist flächig pflanzen» und «Vorwiegend großflächig pflanzen» lauten die Ratschläge für Stufe IV und V. Bei der Schaumblüte (Tiarella cordifolia) sind je nach Situation beide Verwendungsstufen möglich. Für den ausdehnungsfreudigen Kaukasus-Beinwell (Symphytum grandiflorum) ist nur Stufe V denkbar.

Quelle: dpa
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