Hobbygärtner sollten vor Beginn der Saison überlegen, welches Gemüse sie anbauen wollen. Eine sinnvolle Fruchtfolge sei notwendig, da der Anbau weniger Arten dem Boden einseitig Nährstoffe entzieht.
Das kann zu einer Verarmung des Bodens führen, warnt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Außerdem hemmen die Reste alter Pflanzenwurzeln bei ihrer Zersetzung das Wachstum der nachfolgenden gleichen Pflanzenart. Deshalb sollten nie Pflanzen aus der gleichen Familie nacheinander angebaut werden.
Bei der Einteilung der Beete unterscheiden Hobbygärtner zwischen «Starkzehrern» (Kohlarten, Kartoffeln, Gurken, Kürbisarten und Tomaten) und «Mittelstarkzehrern» (Salate, Sellerie, Porree, Rote Bete, Spinat, Erdbeeren oder Einjahresblumen), erläutert die Kammer. Die dritte Gruppe bilden «Schwachzehrer» wie Hülsenfrüchte, Möhren, Zwiebeln und Kräuter. Innerhalb dieser Gruppen können verschiedene Kulturen auf einem Beet kombiniert werden, beispielsweise Kohl mit Tomaten, Salate und Porree oder Möhren mit Zwiebeln.
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