Im Februar ist der optimale Zeitpunkt für den Obstbaumschnitt, denn der Austrieb der Bäume steht kurz bevor. Schnittwunden können zu diesem Zeitpunkt schnell verheilen, so die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Oldenburg.
Wie stark der Baum verschnitten wird, hängt von dem Ertrag im Vorjahr und der Wuchsstärke ab. Brachte der Baum überdurchschnittlich viele Früchte, sollte zurückhaltend geschnitten werden. War die letzte Ernte dagegen nur mäßig bis schwach, kann er stärker gekürzt und damit der hohe Anteil an Blütenknospen reduziert werden.
Handelt es sich um stark wachsende Bäume, ist Zurückhaltung geboten. Bei jungen Pflanzen kann in den ersten Jahren nach dem Setzen sogar ganz auf einen Schnitt verzichtet werden. Umgekehrt verhält es sich bei schwach wachsenden Bäumen. Hier fördert ein kräftiger Schnitt das Wachstum. Weil dadurch die Fruchtbarkeit gehemmt wird, sollten senkrechte Triebe außerdem nicht angeschnitten werden. Es gilt dann, den Ast ganz zu entfernen oder gar nicht.
Hobbygärtner benutzen zum Baumschnitt am besten eine Säge. Mit ihr werden wenige große Äste komplett aus der Baumkrone entfernt. Die Schere wird nur für kleine Korrekturen eingesetzt. Dabei sollten auch Pilze wie Mehltau und Obstbaumkrebs entfernt werden.
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