Langsam öffnen sich die Poren. Wassertropfen bilden sich, perlen die Haut entlang. Körper und Geist entspannen, während die Hitze langsam immer tiefer kriecht.
Müde Glieder werden locker. Wenn Wind und Regen gegen die Fensterscheiben peitschen sehnen wir uns nach trocken-heißen Temperaturen, wie sie in der Sauna herrschen. Der Wechsel zwischen heiß und kalt ist Balsam für den gesamten Kreislauf. Spürbarer Effekt: Saunagänger kommen mit Wetterschwankungen besser zurecht. Sie werden nachweislich weniger krank und erholen sich zudem schneller von Infekten. Wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Sauna- Bundes ergab, schwören etwa 17 Millionen Männer und 13 Millionen Frauen in Deutschland auf die heilende Kraft der Wärme. Doch eines ist klar: Nur wer regelmäßig sauniert, kann auch mit einem positiven Effekt rechnen.
Steffi Konnopke, Saunaleiterin in der Spreewald Therme, erläutert die grundlegendsten Sauna-Regeln: Achten Sie beim Saunabad stets auf ihr persönliches Wohlbefinden. Signalisiert der Körper „es reicht“ sollten Sie die Kabine verlassen. Des Weiteren ist es wichtig, dass Sie genug Zeit einplanen. Denn wer gehetzt sauniert, belastet seinen Organismus eher, als ihn zu entspannen. Das gleiche gilt, wenn sie hungrig oder mit vollem Magen saunieren. Mehr