Berühmt sind die Süßspeisen- aber Österreichs Küche kann noch viel mehr.
Zwischen Bayern, Böhmen, Mähren, Ungarn, Kroatien, Italien und der Schweiz gelegen, hat die österreichische Küche seit Jahrhunderten von den angrenzenden Ländern stets das Beste übernommen und gekonnt zu einer eigenen, stark regional geprägten Küche ausgebaut.
Herausgekommen ist eine der beliebtesten Küchen der Welt.
Wer kennt nicht das weltbekannte „Wiener Schnitzel“, das ursprünglich aus Mailand bzw. Madrid stammt? Auch der vielgerühmte Apfelstrudel stammt nicht aus Österreich, er wurde aus der ungarischen Küche übernommen. Aus Schlesien und Böhmen kommen die Rezepturen vieler Klöße und Knödel.
Und die Vorliebe für süße Speisen haben im Mittelalter die Kreuzfahrer aus den arabischen Ländern mitgebracht. Sie hatten neben Zucker zugleich auch die ersten Gewürze mit im Gepäck und sorgten dadurch für eine Revolution in der Kuchenbäckerei. All dies und viele andere Gerichte hat die österreichische Küche übernommen und bis zur Perfektion verfeinert.
Wohl kein Land der Erde bietet mehr und erst recht keine besseren Süßspeisen als die uns benachbarte Alpenrepublik. Zu den gastronomischen Eckpfeilern gehören auch die Mehlspeisen, die schon zu Zeiten der K.u.K. Donaumonarchie äußerst beliebt waren. 1854 wurde erstmals der Kaiserschmarrn kreiert – zunächst als Kaiserin-schmarrn für Kaiserin Elisabeth. Ihrem Gatten, Kaiser Franz Joseph I, schmeckte er jedoch viel besser.
Es ist müßig, über die Favoriten unter den österreichischen Mehlspeisen zu streiten - Kaiserschmarrn, Strudel und Germknödel gehören zu den Klassikern unter den Mehlspeisen und sind weit über Österreich hinaus sehr beliebt bei Groß und Klein.
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Kochen international: Länderküchen und ihre Rezepte