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Weinkiste
Für den perfekten Genuss sollten Weine vor dem Verzehr an einem kühlen, dunklen und feuchten Ort gelagert werden. © dpa

Wein am besten an kühlem und dunklem Ort lagern

Garage oder Kühlschrank sind als Weinlager nicht geeignet. Dennoch geht es auch ohne "Weinklimaschrank".

Wer sich keinen speziellen Weinklimaschrank leisten will, ist laut dem Weinsachverständigen Otto Geisel mit Tonrohren oder einem klassischen Weinregal aus Stahl oder Plastik im Keller am besten beraten.

Nicht in die Garage

Die Garage tauge dagegen nicht als Weinlager: Benzin- und Öldämpfe dringen innerhalb weniger Monate durch den Korken und verderben den Wein.

Auch von der Lagerung im Kühlschrank rät Geisel ab, weil die Vibrationen den Reifungsprozess beeinträchtigten. Außerdem liege die ideale Temperatur zur langfristigen Lagerung von Wein bei 16 Grad.

Konstante Raumtemperatur wichtig

Besonders wichtig sei, dass die Raumtemperatur konstant bleibe, um den sogenannten Luftpumpeneffekt zu vermeiden.

Auch für die übliche Aufbewahrung im Liegen gebe es einen guten Grund, erklärt Geisel: Der Korken bleibe dadurch immer von einer Seite feucht und so elastisch. Trocknet der Korken aus, zieht er sich zusammen - und der Flaschenverschluss wird undicht. Deshalb sollte die Luftfeuchtigkeit im Lagerraum nicht niedriger als 60 Prozent sein.


Selbst bei optimalen Bedingungen eigne sich jedoch nicht jeder Wein für eine lange Lagerung. Leichte Weißwein- oder Rosésorten sollten innerhalb von drei Jahren getrunken werden.

Quelle: dpa
(Bilder: Grüne Woche Berlin; dpa)