Dienstag, 29. Januar 2013 16:45 Uhr
Männer rauchen häufiger, trinken mehr und gehen seltener zum Arzt. Und sie sterben öfter einen unnatürlichen Tod.
Männer sterben deutlich häufiger als Frauen bei Unfällen und durch Suizid. Das bestätigen erste Zahlen aus dem neuen Staatlichen Männergesundheitsbericht, den das Robert Koch-Institut am Dienstag (29. Januar 2013) in Berlin in Auszügen vorstellte. «Drei Viertel aller Suizide werden von Männern begangen», ergänzte Elisabeth Pott von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die den 1. Männergesundheitskongress eröffnete.
In Sachen spezialisierter Prävention sei noch viel zu tun - auch wenn die Gesundheitsbranche langsam auf das Thema einsteige. Aber immer noch trinken Männer mehr Alkohol, rauchen häufiger und gehen bei Beschwerden später zum Arzt. Der Anteil vermeidbarer Sterbefälle ist hoch.
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