Freitag, 25. Januar 2013 17:59 Uhr
Die erste Grippewelle des Jahres hat nun auch die Region Berlin-Brandenburg erfasst. Das Robert-Koch-Institut erwartet zudem deutlich steigende Fallzahlen.
Die erste Grippewelle des Jahres 2013 hat nun die Region Berlin-Brandenburg erfasst. Es gebe vermehrt Ansteckungsfälle, teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin am Freitag (25.01.2012) mit. In der Region wurden demnach in der dritten Kalenderwoche 136 Fälle von akuten Atemwegserkrankungen gemeldet. In der Woche vor dem Jahreswechsel waren es 147 Fälle. Vor rund zwei Wochen hatte das Institut mitgeteilt, dass die aktuelle Grippesaison sehr früh begonnen habe.
Das Robert Koch-Institut (RKI) erwartet zudem in den kommenden Wochen mehr Grippefälle in ganz Deutschland. Derzeit stehe man erst am Anfang einer Grippewelle, sagte die Epidemiologin Silke Buda vom RKI im ZDF-«Morgenmagazin». «Die Zahlen steigen noch deutlich, und das erwarten wir auch für die kommenden Wochen.»
Das kalte Winterwetter sind nur ein Risikofaktor. Kinder sind in den Schulferien weniger von Ansteckungsgefahr bedroht, als wenn sie Unterricht haben. Bei Erwachsenen spielen das Alter und die Immunität eine große Rolle. Die Ständige Impfkommission beim Robert-Koch-Institut empfiehlt, dass sich Männer und Frauen ab 60 Jahren jährlich gegen Grippe impfen lassen.
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