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19 000 Patienten im Potsdamer Krebszentrum behandelt

Freitag, 11. Januar 2013 12:40 Uhr

Etwa 19 000 Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen hat das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in der Potsdamer Kurfürstenstraße in den vergangenen 20 Jahren behandelt. 1800 Patienten finden hier pro Quartal Unterstützung. Die meisten Hilfesuchenden leiden an Krebserkrankungen wie Leukämie oder bösartigen Tumoren. «Viele Behandlungsmaßnahmen können heute in ambulanter Form angeboten werden. So können die Patienten in ihrem gewohnten Umfeld verbleiben», erklärte Ralf Herre von der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg.

Das Potsdamer Haus ist mit vier Ärzten der Spezialisierungsrichtungen Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin sowie 18 spezialisierten Mitarbeitern die größte Einrichtung ihrer Art im Land. In den beiden MVZ-Tageskliniken erhalten Patienten unter anderem Chemo - oder Antikörpertherapien. Insgesamt orientieren sich die angebotenen Behandlungsmaßnahmen am modernsten medizinischen Stand. Ergänzt werde das Angebot über Kooperationen mit dem Potsdamer Bergmannklinikum und dem Brustzentrum Ludwigsfelde/Brandenburg.

Bei seiner Gründung war das MVZ 1993 das erste ambulante Krebszentrum in ganz Brandenburg. Heute gibt es zwischen Elbe und Oder insgesamt zehn solcher Versorgungseinrichtungen.

Quelle: dpa
(Bilder: Grüne Woche Berlin; dpa)