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Prämie für Versicherte
Millionen gesetzlich Versicherte könnten 2013 eine Prämie bekommen. Foto: Bernd Thissen © dpa

Krankenkassen zahlen Prämien für Millionen Krankenversicherte

Freitag, 12. Oktober 2012 16:23 Uhr

Versicherten bei der Techniker Krankenkasse winkt 2013 eine Prämie. Ähnliche Pläne haben auch andere Krankenkassen.

Die Techniker Krankenkasse (TK) zahlt ihren mehr als sechs Millionen gesetzlich Versicherten im kommenden Jahr eine Prämie von 80 Euro. Das entschied der Verwaltungsrat wegen der günstigen Finanzlage am Freitag (12. Oktober 2012) in Berlin. Die Prämie erhält in voller Höhe, wer vom 1. Mai bis 31. Dezember 2013 beitragszahlendes Mitglied ist.

Wem die Praxisgebühr bei der TK erlassen wird

Die TK will ihren Versicherten zudem die Praxisgebühr von 10 Euro im Quartal erstatten, wenn sie an mindestens vier Vorsorgemaßnahmen im Jahr teilgenommen haben. «Mit dieser Dividende beteiligt unsere Selbstverwaltung die TK-Mitglieder an der guten Finanzsituation», sagte der Vorsitzende des TK-Vorstandes, Jens Baas.

Hanseatische Krankenkasse (HEK) zahlt 75 Euro Prämie

Die Hanseatische Krankenkasse (HEK) wird ihren Jahresüberschuss nach eigenen Angaben in nahezu voller Höhe an ihre 293.000 Mitglieder ausschütten. Der Verwaltungsrat beschloss am Freitag eine Zahlung von 75 Euro am 1. Mai 2013.

KKH Allianz erstattet Praxisgebühr unter Bedingungen

Acht meist kleinere Kassen schütten bereits Prämien von 30 bis bis 72 Euro pro Jahr aus. Bereits am Donnerstag hatte die KKH-Allianz als erste große Krankenkasse angekündigt, ihren Versicherten bundesweit ab dem kommenden Jahr die Praxisgebühr zu erstatten- allerdings unter bestimmten Bedingungen. Um die Gebühr in Höhe von bis zu 40 Euro im Jahr erstattet zu bekommen, müssen Versicherte ihre Quittungen über die Zahlungen und vier Nachweise für gesundheitsbewusstes Verhalten einreichen. Möglich sind Bescheinigungen über eine Mitgliedschaft im Sportverein oder über Vorsorgeuntersuchungen.

Barmer will lieber Leistungen ausbauen

Kritik an den Prämien kam von der Barmer GEK: «Davon halten wir sehr wenig, wir investieren in den Ausbau der Leistungen.»

Quelle: dpa
(Bilder: dpa)