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Pulmonale arterielle Hypertonie
Nicht genügend Luft zu bekommen, kann viele Gründe haben - ein besonders dramatischer ist Lungenhochdruck. © dpa

Lungenhochdruck wird unerkannt zur Lebensgefahr

Freitag, 12. Oktober 2012 10:04 Uhr

Je früher Lungenhochdruck entdeckt wird, umso besser- sonst wird es unter Umständen lebensbedrohlich.

Unerkannter Lungenhochdruck (pulmonale arterielle Hypertonie) kann lebensgefährlich werden- und sollte deshalb frühzeitig erkannt werden. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hin.

Symtome von Lungenhochdruck

Oft sind die Anzeichen für die Krankheit eher diffus: Atemnot bei körperlicher Belastung, erhöhte Müdigkeit, Kreislaufprobleme- für all diese Symptome sind auch andere Ursachen denkbar. Eine genaue Diagnose kann nur der Arzt stellen. Je früher der Lungenhochdruck entdeckt wird, desto besser sind die Überlebenschancen der Patienten. Eine regelmäßige Untersuchung ist deshalb wichtig.

Risikogruppen sollten öfter Lungenfunktionstest machen

Vor allem Risikogruppen- wie Patienten mit Sklerodermie, einer rheumatischen Erkrankung- sollten ein- bis zweimal im Jahr einen Lungenfunktionstest machen, bei dem ein Arzt das Lungen- und Atemvolumen misst. Mit einem sogenannten Diffusionstest kann der Arzt außerdem prüfen, wie gut der Sauerstoffaustausch in der Lunge funktioniert.

Pulmonale arterielle Hypertonie kann das Herz schwächen

Lungenhochdruck (pulmonale arterielle Hypertonie) ist eine Krankheit, bei der sich die Lungenarterien zunehmend verengen. Dadurch fließt das Blut schwerer, der Blutdruck erhöht sich. Das behindert auch die Sauerstoffversorgung im ganzen Körper. Das Herz pumpt gegen die engen Arterien an, ermüdet aber nach gewisser Zeit und Herzversagen droht.

Quelle: dpa
(Bilder: dpa)