BerlinOnline.de

Schreibabys beruhigen lernen
Wer sich mit dem Weinen seines Kindes überfordert fühlt, sollte sich frühzeitig Hilfe holen. Die zahlreichen Angebote helfen jungen Eltern, besser mit der Situation umzugehen. © dpa

Schütteltrauma: Fast jedes dritte Kind stirbt

Donnerstag, 13. September 2012 11:09 Uhr

Lässt sich ein schreiendes Baby nicht beruhigen, sollten Eltern das Kind niemals schütteln. Schwere Verletzungen, dauernde Schäden oder sogar der Tod können die Folge sein.

Lässt sich ein schreiendes Baby nicht beruhigen, wissen manche Eltern sich nicht anders zu helfen, als es zu schütteln. Dass sie ihr Kind so in Lebensgefahr bringen, ist vielen nicht klar.

Meist ist ein Schütteltrauma die Folge, da die Muskulatur eines Säuglings sehr schwach ist und es den Kopf nicht halten kann. Das Gehirn schwillt an, es kommt zu Hirnblutungen. Diese erhöhen den Druck im Schädel und können weitere Durchblutungsstörungen auslösen.

Nach Studien sterben bis zu 30 Prozent der misshandelten Säuglinge, bei 70 Prozent kommt es zu schweren Spätfolgen wie körperlichen und geistigen Behinderungen oder Entwicklungsstörungen.

Quelle: dpa
(Bilder: dpa)