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Mit Tai Chi Lebensenergie fließen lassen
Lungenkranken kann die asiatische Kampfkunst Tai Chi zu mehr Leistungsfähigkeit und Lebensqualität verhelfen. Foto: Frank Leonhardt © dpa

COPD-Patienten profitieren von Tai Chi-Übungen

Montag, 27. August 2012 15:13 Uhr

Laut einer Untersuchung kann die Kampfkunst Tai Chi Menschen mit einer chronischen Lungenerkrankung fitter und zufriedener machen.

Fließende Bewegungen, gehaltene Spannung und Meditation stehen für Tai Chi. Die Übungen der Kampfkunst können das Befinden von chronisch Lungenkranken verbessern. Für einen spürbaren Effekt sollten Patienten mit chronisch-obstruktiver Bronchitis (COPD) zweimal pro Woche einen einstündigen Kurs der asiatischen Sportart Tai Chi besuchen und außerdem zu Hause üben. Das empfiehlt Prof. Harald Morr von der Deutschen Lungenstiftung (DLS) in Hannover.

Sun-Style wirkt

Einer aktuellen Studie zufolge sei schon nach drei Monaten die körperliche Leistungsfähigkeit und ihre Lebensqualität deutlich höher als bei Patienten, die nur Medikamente nehmen.

Untersucht worden sei eine Tai-Chi-Form mit einfachen Bewegungsabläufen, die Menschen jedes Alters erlernen können, der sogenannte Sun-Style. Laut Prof. Morr gilt es grundsätzlich als wissenschaftlich gesichert, dass COPD-Patienten durch regelmäßigen, moderaten Sport ihre Atembeschwerden lindern können.

Quelle: dpa
(Bilder: dpa)