BerlinOnline.de

K.O. -Tropfen
K.o.-Tropfen. Kriminelle kippen sie heimlich in Gläser, um ihre Opfer außer Gefecht zu setzen. © dpa

Vergewaltigung nach K.O.-Tropfen? Schnell zum Arzt!

Donnerstag, 12. Juli 2012 18:54 Uhr

Es passiert immer öfter: Fremde kippen heimlich K.O.-Tropfen ins Getränk, um Frauen dann zu missbrauchen. Opfer sollten schnell zum Arzt gehen.

Bei Verdacht auf eine Vergewaltigung nach K.O.-Tropfen sollten die Betroffenen innerhalb von acht bis zwölf Stunden zum Arzt gehen. Davor sollten sie sich nicht waschen und möglichst nicht die Kleidung wechseln, empfiehlt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) in München. Auf diese Weise blieben mögliche Beweismittel am besten erhalten.

K.O.-Tropfen im Blut nicht lange nachweisbar

Die Tropfen, die bewegungsunfähig und willenlos machen, sind nur bis zu acht Stunden im Blut und bis zu zwölf Stunden im Urin nachweisbar. Der BFV rät den Betroffenen, auf jeden Fall einen Arzt aufzusuchen. Es bestehe das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft sowie einer Infektion mit Geschlechtskrankheiten.

Quelle: dpa
(Bilder: dpa)