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Küssen
Ein Kuss ist doppelt schön, wenn der Partner saubere und gesunde Zähne hat. © dpa

Küssen kann Zahnkrankheiten übertragen

Küssen, schmusen, knutschen: Was so schön ist, birgt leider auch eine unterschätzte Gefahr für die Gesundheit.

Bislang ist es kaum jemandem bewusst und als ansteckende Krankheiten gelten sie gemeinhin nicht: Zahnkrankheiten wie Parodontitis und Karies entwickeln Keime, die beim Küssen übertragen werden. Vor allem schwerere Fälle von Parodontitis entwickeln spezielle Keime, die beim Küssen in andere Münder gelangen können.

Keime von Parodontitis und Karies

Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnbetts, die zum Rückgang des Zahnfleisches und zur Lockerung von Zähnen führen kann. Auch Karies, das klassische "Loch im Zahn", wird durch übertragbare Bakterien ausgelöst.

Nicht nur frisch Verliebte oder romantische Abenteurer sind von Ansteckung bedroht. Vor allem Säuglinge sind für diese Krankheiten anfällig. Mütter sollten deshalb heruntergefallene Schnuller nie im eigenen Mund, sondern lieber in Wasser reinigen.

Zähneputzen schützt

Entscheidend für den Ausbruch einer Zahnkrankheit ist aber nicht das Küssen, sondern nach wie vor die Mundhygiene. Wer Zähne nicht regelmäßig putzt oder raucht, bietet den Bakterien mehr Angriffsfläche.

Zahnreinigung Harry-Hautumm/ www.pixelio.de 

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Quelle: dpa
(Bilder: Harry-Hautumm/ www.pixelio.de ; Grüne Woche Berlin; dpa)