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Familienhebamme Manuela Nitschke
Hebammen - künftig aus Bundesmitteln bezahlt. Foto: Waltraud Grubitzsch/Archiv © dpa

Berlin bekommt mehr Familienhebammen

In Berlin sollen mit Geld aus einer Bundesinitiative mehr Familienhebammen ausgebildet und eingesetzt werden. Es sei bereits eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund abgeschlossen worden, sagte eine Sprecherin der Berliner Gesundheitsverwaltung.

Voraussichtlich Ende September soll eine Konzeption beim Bund eingereicht werden. Diese sei Basis für die Auszahlung des Geldes. 14 Familienhebammen sind demnach bereits im Einsatz, die meisten davon auf Initiative der Stiftung «Eine Chance für Kinder» mit Sitz in Hannover.

«Pro Bezirk wären in Berlin mindestens sechs bis acht Familienhebammen nötig», sagte der Kuratoriumsvorsitzende Adolf Windorfer. Familienhebammen sollen bis zu einem Jahr nach der Geburt Kinder und Eltern begleiten und in Erziehungsfragen unterstützen.

Quelle: dpa
(Bilder: Grüne Woche Berlin; dpa)