Geburtshäuser und Hebammenpraxen sind qualitativ nicht schlechter als Krankenhäuser. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen und verschiedener Hebammenverbände.
In den von Hebammen geleiteten Einrichtungen müssen vergleichsweise weniger Medikamente eingesetzt werden (7 Prozent gegenüber 19 Prozent in der Klinik), zeigt die Studie. Darin wurde die Qualität der Versorgung von unkomplizierten Geburten untersucht. Zugrunde gelegt wurde der Verlauf von 71 000 klinischen sowie 22 000 außerklinischen Geburten. Der allgemeine Gesundheitszustand der Kinder weicht zehn Minuten nach der Geburt nicht von den Werten ab, die bei einer Krankenhausgeburt ermittelt werden. Für diese Werte misst man bei den Kindern zum Beispiel Herzfrequenz, Atmung, Reflexe, Farbe der Haut und Muskelspannung.
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