Sauna-Fans dürfen auch während der Schwangerschaft weiter schwitzen- aber vorsichtig.
Regelmäßige Saunagängerinnen dürfen während einer unkomplizierten Schwangerschaft weiterhin Schwitzkuren machen. Darauf weist Christian Albring vom Berufsverband der Frauenärzte in München hin.
Saunieren kann sogar den Vorteil haben, dass bei durch den Verlust von Flüssigkeit beim Schwitzen Wassereinlagerungen verringert werden, so Albring. Unter Umständen sei später auch die Geburt leichter, weil die Muskulatur bei regelmäßigen Saunagängerinnen insgesamt weicher und entspannter sei.
Kurz vor der Geburt sollten die betreffenden Frauen vorsichtig sein. Denn hohe Temperaturen und bestimmte Aufguss-Aromen könnten die Wehen auslösen. Auch von einem kalten Tauchbad rät Albring gegen Ende der Schwangerschaft ab: Besser sei es, zum Abkühlen einen Wasserschlauch zu verwenden und wie gewohnt bei den Beinen anzufangen. Anschließend werden Arme, Rücken und Bauch abgeduscht.
Grundsätzlich sollten gesunde Schwangere das Saunieren nicht übertreiben: Zwei Saunagänge pro Besuch und Woche reichen laut Albring aus. Die Temperatur sollte außerdem im niedrigen Bereich liegen. Vor der Schwitzkur empfiehlt der Arzt ein warmes Fußbad, um die Durchblutung anzuregen und den Kreislauf auf die Erwärmung vorzubereiten.
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Sauna: Richtig Schwitzen