Viele Frauen leiden daran, doch trotz der chronischen Begleitschmerzen dauert es oft Jahre, bis Ärzte die Krankheit richtig diagnostizieren.
Schmerzen bei der Regelblutung und beim Geschlechtsverkehr oder chronische Unterbauchschmerzen: Das sind häufig Hinweise auf die chronische weibliche Unterleibserkrankung Endometriose.
Endometriose ist eine gutartige, aber schmerzhafte chronische Erkrankung, bei der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle wuchert und Entzündungen auslöst.
Die Endometriose befällt meist den unteren Bauch- bzw. Beckenraum. Das Gewebe siedelt sich an Eierstöcken, Eileitern, in Darm, Blase oder Bauchfell an. Eine Ausbreitung auf die Scheidenwand und den Darm sind nicht selten.
Die Folge sind Entzündungsreaktionen, starke Blutungen, Zysten sowie Vernarbungen und Verwachsungen. Deshalb ist Endometriose eine der häufigsten Ursachen für Unfruchtbarkeit bei Frauen.
Symptome sind krampfartige Schmerzen von steigender Intensität, auch andauernde Bauch- und Rückenschmerzen. Die Erkrankung kann einen chronischen Verlauf nehmen und stärkste Schmerzen auslösen, Organfunktionen beeinträchtigen sowie die Fruchtbarkeit reduzieren. Bei Ausbreitung können auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, beim Harnlassen oder schmerzhafter oder erschwerter Stuhlgang auftreten.
Endometriose kann schon bei sehr jungen Frauen von der ersten Periode an auftreten oder erst während der Wechseljahre oder nach Absetzen der Pille. Die Ursachen der Krankheit sind weitgehend unbekannt.
Trotz erheblicher Beschwerden vergehen oft Jahre, bis Ärzte die Krankheit endgültig diagnostizieren. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 40.000 Frauen daran.
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