Die Zeitumstellung verändert den Biorhythmus und erhöht das Risiko für einen Herzinfarkt.
Die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit erhöht das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Dieses Ergebnis einer schwedischen Studie wird von Krankenhaus-Daten der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) in Hamburg bestätigt.
In den vergangenen drei Jahren seien in den drei Tagen nach der Umstellung jeweils durchschnittlich rund ein Viertel mehr Menschen mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert worden als gewöhnlich.
Als Ursache vermutet die DAK-Ärztin Waltraud Pfarrer Schlafmangel und eine Änderung des Biorhythmus. Sie rät deshalb, bereits ein paar Tage vor der Umstellung früher zu Bett zu gehen und die Mahlzeiten früher einzunehmen.
An den ersten Tagen nach der Umstellung sollte abends leicht gegessen und auf aufputschende Getränke wie Kaffee verzichtet werden.
Menschen mit Einschlafproblemen rät Pfarrer, Dragees oder Kräutertees mit Baldrian, Johanniskraut und Melisse einzunehmen oder autogenes Training auszuprobieren.
Schlafmittel sollten dagegen nur nach ärztlicher Beratung geschluckt werden. Wer tagsüber an Müdigkeit leidet, legt besser eine kurze Pause ein und geht an der frischen Luft spazieren.
Zeitumstellungen 2009:
Am Sonntag, den 29. März, wird die Uhr um 2:00 Uhr eine Stunde vorgestellt.
Am Sonntag, den 25. Oktober wird die Uhr um 3:00 auf 2:00 Uhr zurückgestellt.
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