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Frühjahrsmüdigkeit
Schlappheit, Unlustgefühl, Müdigkeit, Energiemangel und Kopfschmerzen - dagegen hilft vor allem Bewegung. © dpa

Frühjahrsmüdigkeit: Einfach Rausgehen und Bewegen

Viele Menschen fühlen sich im Frühling schlapp, müde und niedergeschlagen. Dagegen hilft am besten Bewegung an frischer Luft.

Welche Ursache die jährliche Müdigkeitsphase hat, ist wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt. Es werde spekuliert, dass der Licht- und Wetterwechsel Einfluss auf verschiedene Hormone hat so Christine Graf von der Deutschen Sporthochschule in Köln. «Abschließend ist das aber noch nicht erforscht», sagt die Expertin.

Ist der Betroffene jedoch über eine längere Zeit niedergeschlagen und müde, sollte er dringend untersuchen lassen, ob wirklich die Frühjahrsmüdigkeit dahintersteckt. «Depressionen weisen ähnliche Symptome auf», erklärt Graf.

Kreislauf in Schwung bringen

Der Durchhänger zum Jahresanfang lasse sich einfach therapieren. Die Sportmedizinerin rät: «Turnschuhe kaufen und sportlich aktiv werden.» Vor allem an der frischen Luft, beispielsweise beim Ausdauersport Nordic Walking, lasse sich schlechte Laune schnell vertreiben.

«Wenn der Mensch sieht, dass die Bäume und Pflanzen wieder anfangen zu blühen, ist gar kein Platz mehr für Frust.» Aber egal, ob im Fitnessstudio oder draußen im Park: Hauptsache, der Kreislauf kommt in Schwung.

Apfelsaft Ein Apfel ist ein perfekter Fitness-Imbiss. (Bild: dpa) © dpa

Leicht Kost und viele Vitamine

Auch die Ernährung spiele beim Wohlbefinden eine große Rolle. «Fettes Essen unterstützt ja nur dieses Völlegefühl, das uns schlapp macht.

Besser ist es, sich leicht zu ernähren», sagt Graf. Frisches Obst und Gemüse seien die ideale Kost. Die Vitamine wirkten sich zusätzlich positiv auf den Stoffwechsel aus.

Auf den eigenen Körper hören

Ungünstig sei es, sich der Müdigkeit hinzugeben und den ganzen Tag im Bett zu verbringen. Früh aufstehen und über den Tag verteilt viele Dinge erledigen, könne ebenfalls die Zufriedenheit steigern.

«Eigentlich muss man nur auf seinen Körper hören und sich selbst ein wenig motivieren», sagt Graf. Dann stehe dem Wohlbefinden im Frühjahr nichts mehr im Wege.

Quelle: dpa
(Bilder: Grüne Woche Berlin; dpa)