Bilder extrem dünner Mädchen und Tipps für Diäten können auf Websites hinweisen, die Magersucht und Ess-Brecht-Sucht verherrlichen.
Man spricht auch von Pro-Ana- und Pro-Mia-Seiten, wobei Ana als Abkürzung für Anorexia nervosa und Mia für Bulimia nervosa steht.
Bei der Internet-Beschwerdestelle melden
Rund 80 Prozent der gesichteten Seiten seien als jugendgefährdend eingestuft worden, weil sie Essstörungen propagierten. Darauf weist die Initiative Jugendschutz.net in Mainz hin. Jugendschutz.net setze sich dafür ein, diese zu indizieren.
Stoßen Jugendliche oder Eltern auf Pro-Mia- oder Pro-Ana-Webseiten, sollten sie den Betreiber der Plattform darauf hinweisen.
Alternativ könnten die Angebote bei der Internet-Beschwerdestelle (www.internet-beschwerdestelle.de) oder bei Jugendschutz.net (www.jugendschutz.net/hotline) gemeldet werden.
Weitere Informationen:
Zu Pro-Mia- und Pro-Ana-Websites findet man Infos auf dem Faltblatt «Wer ist Ana?».
Kostenlos im Internet unter:
www.jugendschutz.net/pdf/faltblatt-pro-ana.pdf.
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