Durch Händewaschen kann man sich vor Viren und Erregern schützen- wenn man es gründlich und intensiv macht.
Viren lauern überall im Alltag: Sie werden beim Husten, Niesen oder Sprechen ausgestoßen und eingeatmet, bleiben an den Händen haften und werden so weitergegeben.
Viren gehen von den Händen leicht auf die Schleimhäute von Augen, Nase und Mund über. Auf diesem Weg finden sie unter Umständen ihren Weg in den Körper und können dort Erkältungen und Magen-Darm-Infekte, aber auch ernstere Erkrankungen wie Grippe verursachen.
Studien zeigen, dass regelmäßiges Händewaschen das Risiko von Atemwegs- oder Durchfallerkrankungen deutlich verringert.
Die Hände sollten dabei mehrmals täglich auch zwischen den Fingern 20 bis 30 Sekunden lang mit Seife gewaschen werden.
Im Fall von sehr leicht übertragbaren Viren, wie zum Beispiel dem Schweinegrippen-Virus, raten Experten zusätzlich dazu, die eigenen Schleimhäute von Mund, Augen und Nase am besten nicht mit den Fingern zu berühren. Nach Möglichkeit sollte man zwei Meter Abstand zu anderen halten und auf Händeschütteln verzichten.
Vermutet wird auch, dass Menschen sich mit sehr virulenten Krankheitserregern anstecken können, wenn sie Oberflächen anfassen, die mit virushaltigen Sekreten verunreinigt sind, etwa Türklinken.
Weitere Hygienetipps haben die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und das Robert-Koch-Institut in dem Faltblatt «Selbstverteidigung gegen Grippe» zusammengestellt. Es kann im Internet (Link s. u. "Aktion Wir gegen Viren") heruntergeladen oder kostenlos bestellt werden bei:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
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