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Zeitumstellung auf Sommerzeit
Kinder haben mit der Zeitumstellung mehr zu kämpfen als Erwachsene. © dpa

Zeitumstellung auf Sommerzeit: Körper braucht eine Woche

Der Tag- und Nacht-Rhythmus der meisten Menschen braucht eine Weile, um sich an die Sommerzeit zu gewöhnen.

Am Sonntag, den 25.03.2012 wird die Zeit wieder auf Sommerzeit geändert. Dafür werden die Uhren in der Nacht von Samstag (24.03.) auf Sonntag (25.03.) um 2 Uhr um eine Stunde auf 3 Uhr vorgestellt. Die Nacht ist also eine Stunde kürzer. Dabei findet der Wechsel von der Winterzeit in die Sommerzeit statt.

Schlaf- und Abendbrotzeiten flexibler gestalten

Die Zeitumstellung bringt bei vielen Menschen den Bio-Rhythmus durcheinander und bereitet Probleme mit dem Einschlafen und Aufwachen. Denn die fehlende Stunde löst so etwas wie einen Mini-Jetlag aus, denn wenn die Uhr abends die Schlafenszeit anzeigt, sind viele Menschen noch gar nicht müde.

Essensgewohnheiten ändern sich

Zwischen zwei und sieben Tagen kann es dauern, bis sich der Körper an den neuen Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnt hat. Auch der Appetit kann nach der Zeitumstellung leiden. Besonders Babys und Kleinkindern fällt der Wechsel schwer, wenn die Eltern auf starren Essens- und Schlafenszeiten beharren.

Tipps, mit denen die Zeitumstellung leichter fällt:

Am besten sollte man sich auf die neue Uhrzeit schon vorher einstellen. So hilft es schrittweise etwas früher ins Bett gehen und auch früher Abendbrot essen.

Wer kann, sollte in der nächsten Woche eine Stunde länger schlafen. Wer normalerweise einen Mittagsschlaf hält, verzichtet besser darauf, um nachts besser zu schlafen.

Zusätzliche Schlafmittel sind nicht nötig, der Körper schafft die Umstellung alleine. Nach spätestens einer Woche hat sich der Rhythmus dann angepasst.

Quelle: kra/BerlinOnline
(Bilder: Grüne Woche Berlin; dpa)