Mehrere Krankenkassen verlangen seit einiger Zeit Zusatzbeiträge- aber nur wenige Versicherte sind bereit, zu zahlen.
Viele Versicherte zahlen den Zusatzbeitrag nicht, den ihre Krankenkassen verlangen. Viele wüssten nicht, dass sie bei der Zahlung aktiv werden müssen, sagt Gesundheitsexperte Wolfgang Schuldzinski von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
Die Versicherten gingen oft davon aus, dass ihr Arbeitgeber - der sonst auch die Krankenkassenbeiträge abführt - diesen Zusatzbeitrag ebenfalls überweise.
Bei der DAK sind es derzeit beispielsweise 10 Prozent von 4,6 Millionen Versicherten. «Wir wollen noch einmal intensiv mit den Kunden sprechen und den Grund herausfinden, warum sie nicht bezahlen», sagt DAK-Pressesprecher Frank Meiners. Eine Mahnung könne nur der letzte Schritt sein.
Versicherte, deren Krankenkasse zum ersten Mal den Zusatzbeitrag ankündigt, haben ein Sonderkündigungsrecht, erläutert Schuldzinski. Wer seine Kasse rechtzeitig wechselt, müsse auch nicht in der Zeit des Wechselns den Zusatzbeitrag bezahlen, wie oft fälschlicherweise verlangt werde. Bei einer Mahnung könnten allerdings auch Mahngebühren und Zinsen anfallen.
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