Ein starker Juckreiz und Hautveränderungen an den äußeren weiblichen Geschlechtsorganen können Anzeichen für eine Krebserkrankung sein.
Der sogenannte Vulvakrebs macht sich in einem frühen Stadium auch durch kleine, erhabene rötliche Verhärtungen oder Flecken bemerkbar, die an Narben oder Warzen erinnern. Außerdem können spontan oder nach dem Sex Schmerzen sowie manchmal blutiger Ausfluss auftreten. Solche und andere Beschwerden sollten immer ärztlich abgeklärt werden.
Hinter dem Vulvakrebs können sich verschiedene Krebsarten verbergen, die aus unterschiedlichen Zelltypen der Genitalregion hervorgehen.
Am häufigsten sind die großen Schamlippen von bösartigen Veränderungen oder Krebsvorstufen betroffen - seltener die kleinen Schamlippen oder die Klitoris. Da sich Beschwerden oft erst spät bemerkbar machen, wird die Erkrankung häufig nur zufällig entdeckt.
Neben bestimmten humanen Papillomviren scheinen Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien oder Syphilis das Entstehen des Krebses ebenso zu begünstigen wie chronische Entzündungen von Vulva und Scheide. Auch Frauen mit einem geschwächten Immunsystem und Raucherinnen sind gefährdet.
Bei Verdacht auf Vulvakrebs wird der gesamte Genitalbereich abgetastet, eventuell wird eine Gewebeprobe auf Zellveränderungen untersucht. Allerdings ist Vulvakrebs selten, in Deutschland erkranken etwa 2 von 100.000 Frauen. Mit zunehmendem Alter häufen sich die Erkrankungen jedoch.
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