Ausdauersport wirkt antidepressiv. Drei- bis viermal pro Woche gemäßigtes Training ist gut für die Psyche.
Dieter Breithecker von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung in Wiesbaden erklärt, «Ausdauersport lässt den Serotoninspiegel ansteigen». Serotonin gilt als Glückshormon und wirkt sich stimmungsaufhellend auf den Organismus aus. Es zählt zu den Neurotransmittern, also Stoffen, die Informationen von einer Gehirnregion zur anderen vermitteln.
Wissenschaftliche Studien werten einen Mangel an Serotonin als eine Ursache von Depressionen. Laufen, Radfahren, Walken - auch ohne Stöcke - oder Schwimmen haben Breithecker zufolge einen stimmungsaufhellenden beziehungsweise stimmungsstabilisierenden Effekt, indem sie den Serotoninspiegel erhöhen.
«Am sinnvollsten üben Sie Ausdauersport in der frischen Natur aus», empfiehlt der Experte. Tageslicht und Sonnenschein haben zusätzlich einen positiven Einfluss auf den Serotoninspiegel.
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