Blühender Löwenzahn leuchtet sommerlich, wird aber meist nur als Unkraut gesehen. Dabei hat die Pflanze heilende Wirkstoffe.
Die botanisch «Taraxacum officinale» genannte Pflanze helfe zum Beispiel gegen Verdauungsbeschwerden und Störungen des Gallenflusses, so Dietrich Mühlberg vom NHV Theophrastus in Chemnitz, einem Verein zur Förderung traditioneller Heilkunde. Auch bei Rheuma oder Appetitlosigkeit lasse sie sich einsetzen.
Genutzt werden Wurzel und Kraut. Für eine Tee-Zubereitung etwa nimmt man ein bis zwei Teelöffel Löwenzahnblätter und kocht sie kurz mit einem Viertelliter Wasser auf. Mühlberg empfiehlt von diesem Gebräu ein bis drei Tassen täglich. Außerdem gibt es Löwenzahn-Extrakt als Frischsaft, der sich in kleineren Dosen einnehmen lässt.
Neben dem Appetit sollen diese Zubereitungen den Harnfluss, die Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse anregen. Außerdem wird das Bindegewebe entsäuert. Nicht angewendet werden darf Löwenzahn allerdings bei einem Verschluss der Gallenwege oder des Darms und auch nicht bei einer Gallenblasenvereiterung.
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