Brennnessel aktiviert Stoffwechselvorgänge und wirkt harntreibend- eignet sich also bestens zur Entschlackung bei Frühjahrskuren.
Wer kennt sie nicht, die grünen Stängel mit den behaarten zackigen Blättern, die in jedem Garten wachsen und bei Berührung fürchterlich brennen? Kinder und auch Erwachsene haben deshalb Respekt vor der Brennnessel. Wer allerdings die Vorzüge der Brennnessel kennt, lernt die alte Heilpflanze zu schätzen.
Brennnessel ist seit der Antike als Heilpflanze bekannt, lindert Rheumabeschwerden und wirkt blutreinigend. Angewandt werden die Blätter der Brennnessel bei Arthritis gegen verschiedene Formen des Rheumatismus. Die gängige Anwendungsform ist neben Brennnesseltee der aus den frischen Brennnesselblättern gewonnene Brennnesselsaft, den es in Apotheken und Reformhäusern gibt.
Brennnesselsaft aktiviert viele Stoffwechselvorgänge. Er gilt heute als das Mittel der Wahl zur effektiven und gleichzeitig schonenden Durchspülung der Harnwege. Wissenschaftliche Untersuchungen haben die diuretische (harntreibende) Wirkung der Brennnessel bestätigt. Dafür verantwortlich sind vor allem die enthaltenen Kalzium- und Kaliumsalze sowie Kieselsäure. Im Rahmen von Frühjahrskuren macht man sich diese entwässernde Wirkung zunutze.
Äußerlich werden Brennnesseln zur Förderung der Wundheilung und in der Kosmetik zur Pflege der Kopfhaut bei fettigem Haar oder Schuppen eingesetzt.
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