BerlinOnline.de

Nordic Walking
Bei Erkältung muss man nicht auf Sport verzichten, sollte es in manchen Fällen aber unbedingt tun. © dpa

Erkältung: Wann Sportler besser pausieren

Trotz Erkältung wollen einige Sportler weiter trainieren. Das ist grundsätzlich möglich, aber manchmal auch lebensgefährlich.

Bei einer Erkältung müssen Sportler nicht komplett pausieren: Leichte Anstrengung ist erlaubt, so lange der Kopf oder die Glieder nicht schmerzen und die Temperatur nicht erhöht ist. Bewegung an der frischen Luft unterstützt sogar die Genesung.

Pausen einlegen, kürzere Strecken laufen

Es ist jedoch ratsam, genau auf die Signale des Körpers zu achten. Gönnen Sie sich Gehpausen oder nehmen sie sich kürzere Strecken vor. Hausärzte oder Sportmediziner beraten über Trainingsmöglichkeiten bei Erkältungen.

Verhalten bei einer Halsentzündung

Der Arzt sollte entscheiden, ob Sportler mit einer Infektion lieber aussetzen: Handelt es sich um eine eitrige Halsentzündung, die von Streptokokken verursacht wird? Diese Bakterien können auch zu einer Herzmuskelentzündung führen! Sport ist in diesem Fall tabu.

Verhalten bei einer echten Grippe

Bei einer echten Grippe oder erhöhter Temperatur ist Bettruhe angesagt – auch wenn das Fieber mit Medikamenten unterdrückt wird. Man sollte genauso viele Tage fieberfrei sein wie man krank war. Erst dann kann das Training wieder starten.

Schrittweise wieder einsteigen

Nach der Schonzeit ist es ratsam schrittweise wieder einzusteigen, zunächst langsamer zu laufen oder kleinere Runden zu drehen. Eine vitaminreiche Ernährung, viel Flüssigkeit und ausreichend Schlaf sorgen zusätzlich dafür, dass Sportler wieder in Form kommen.

Bei einer einwöchigen Krankheit büßt man nicht mehr als zehn Prozent der Leistungsfähigkeit ein. Wer grundsätzlich fit ist, kann schnell an alte Erfolge anknüpfen, wenn der Körper vorher ausreichend Zeit hatte, sich zu regenerieren.

Quelle: DAK
(Bilder: Grüne Woche Berlin; dpa)