So hilfreich Nasensprays und Nasentropfen auch sind- bei regelmäßiger Anwendung haben sie unangenehme Nebenwirkungen.
Eine verstopfte Nase erschwert das Atmen, stört die Konzentration und raubt den Schlaf. Nasentropfen oder Schnupfensprays wirken dann wie eine Erlösung. Besonders nachts sorgen sie für eine freie Nase und erholsame Ruhe. Bei übermäßiger Anwendung kann dies aber zu Nebenwirkungen und Abhängigkeit führen.
Nasensprays sollten nicht länger als eine Woche am Stück angewendet werden. Die meist rezeptfreien Mittel helfen zwar kurzfristig gegen Schnupfen. Sie schädigen aber die Nasenschleimhaut, wenn sie übermäßig verwendet werden. Schlimmstenfalls kann das Gewebe sogar absterben.
Das gelte für Sprays mit Wirkstoffen wie Xylometazolin, Oxymetazolin oder Tramazolin - sie sorgen dafür, dass sich die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut zusammenziehen. Passiert das zu oft, gewöhne sich die Schleimhaut außerdem daran. Dann falle es unter Umständen schwer, auf das Medikament zu verzichten.
Nasensprays sind nur kurz haltbar, wenn sie angebrochen wurden. Denn durch das Nasensekret werden sie schnell mit Bakterien verunreinigt. Sie sollten außerdem nicht kopfüber angewendet werden. Das hat leicht eine Überdosierung zur Folge.
Statt dauernd Nasensprays anzuwenden, ist eine Kochsalzlösung zu empfehlen. Diese befeuchtet die Nasenschleimhäute nur und führt nicht zum Abschwellen wie herkömmliche Nasentropfen. Auch so lässt sich eine freie Nase erreichen.
Die nötige Kochsalzlösung kann sich jeder selbst leicht herstellen. Einen halben Teelöffel Salz in einem Glas lauwarmen Wasser lösen, das Gemisch in eine Sprühflasche füllen und in die Nase sprühen.
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