Was wirklich hilft, wenn die Nase läuft und man bei einer Schnupfen nicht mehr richtig atmen kann.
Hat man sich mit einem Schnupfen angesteckt, kann man nur noch die Symptome wie verstopfte Nase und Schleimfluss lindern während der Körper die Infektion bekämpft. Das heißt: Die Behandlung des Schnupfens erfolgt symptomatisch; eine die Ursachen bekämpfende (kausale) Therapie gibt es bisher nicht.
- Erkrankte sollten sich in warmen, jedoch nicht überhitzen Räumen aufhalten.
- Um die entzündeten Nasenschleimhäute nicht zusätzlich zu reizen, ist es empfehlenswert, die Raumluft anzufeuchten, z. B. indem man feuchte Tücher über die Heizkörper legt.
- Papiertaschentücher sollten möglichst nur einmal benutzt werden und dann auch entsorgt werden.
- Bei Schnupfen und Erkältungskrankheiten sollte man leicht und vitaminreich essen, beispielsweise Gemüse- oder Hühnerbrühe, frisches Obst und Salate. Weiterhin ist es ratsam, viel zu trinken, damit das Nasensekret flüssig bleibt.
- Erkrankte sollten unbedingt auf ein "richtiges" Putzen der Nase achten: Dabei wird nur eine Nasenhälfte zugedrückt und die Luft kräftig durch das andere Nasenloch geblasen. Werden beide Nasenflügel gleichzeitig zusammengedrückt, kann dadurch das Sekret nach oben gelangen und die Gefahr einer Stirnhöhlenentzündung erhöht sich.
- Um den Schnupfen zu lösen empfiehlt sich das Inhalieren von Kamillen- und Wasserdampf.
- Bei ausgetrockneter und wunder Nase hilft ein mildes Nasenöl.
- Ab und an empfiehlt es sich ein warmes Bad mit ätherischen Ölen zunehmen. Die Wassertemperatur sollte bei 37 Grad Celsius liegen, da höhere Temperaturen den Kreislauf belasten könnten. Das Bad sollte nicht länger als 15 Minuten dauern.
Nasentropfen bei Schnupfen nicht unbegrenzt anwenden
Durch den andauernden Verschluss der Nasenwege kann sich eine Mittelohrentzündung entwickeln. Deswegen kann es wichtig sein, für einige Tage schleimhautabschwellende Nasentropfen zu benutzen. Sie wirken jedoch nicht gegen die verursachenden Viren und sollten nicht über einen längeren Zeitraum angewendet werden.
Bei längerem Gebrauch führen Nasentropfen zu chronischen, schwer zu behandelnden Reizzuständen der Nasenschleimhaut. Bei verstopfter Nase kann man Nasentropfen oder Spülungen aber auch selbst herstellen. Dafür eine einprozentige Kochsalzlösung bereiten: 1g Kochsalz auf 100ml Liter Wasser geben.
Eine spezifische Prophylaxe bei Schnupfen gibt es nicht. Man kann nur versuchen, das Immunsystem zu stärken und durch bewusste Hygiene wie Hände waschen die Erreger gar nicht erst an die Nase kommen zu lassen. Generell gesundheitsfördernd wirken viel Bewegung an der frischen Luft, Wechselduschen, ausreichender Schlaf, Saunabesuche und regelmäßige sportliche Betätigung. Weiterhin ist auf eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung zu achten. Vitamin C stärkt zusätzlich die Abwehrkräfte. Säuglinge und stark immungeschwächte Patienten sollten von erkälteten Personen ferngehalten werden, da es bei ihnen im Rahmen eines Schnupfens häufiger zu Komplikationen kommt.
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