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Hatschi!
Hatschi! Wer erkältet ist, kann im Job auf einen Handschlag zur Begrüßung verzichten. © dpa

Erkältung im Büro: So vermeidet man Ansteckung

Wer trotz Erkältung zur Arbeit geht, sollte einige Verhaltensregeln beherzigen, damit nicht alle Mitarbeiter im Büro einen Schnupfen bekommen.

Viele Arbeitnehmer gehen aus Pflichtgefühl auch dann zur Arbeit, wenn sie erkältet sind. Dabei denken sie oft nicht daran, dass sie durch kleine Unachtsamkeiten ihre Mitarbeiter anstecken können. Wenn man die folgenden Ratschläge der Etikette-Trainerin Imme Vogelsang befolgt, kann man das Ansteckungsrisiko verringern.

Nicht in die rechte Hand niesen

Beim Niesen halten sich Berufstätige besser nicht die rechte Hand vors Gesicht. Schließlich reichen sie diese Hand anderen in der Regel beim Begrüßen und Verabschieden. Kein Geschäftspartner dürfte es gern sehen, wenn jemand in seine Hand niest und sie einem danach hinstreckt, erläutert Imme Vogelsang aus Hamburg. Oft werde daher geraten, in die Ellenbogenbeuge statt in die Hand zu niesen. Wem das zu kompliziert ist, der könne sich aber auch den linken Handrücken unter die Nase halten.

Erkältete dürfen auf Handschlag verzichten

Berufstätige dürften auch ganz auf einen Handschlag zur Begrüßung verzichten, wenn sie erkältet sind, erklärt Vogelsang, die Sprecherin des Netzwerks Etikette Trainer International (ETI) ist. Damit das nicht unhöflich wirkt, könnten sie sich damit entschuldigen, dass sie ihr Gegenüber nicht anstecken wollen. Erkältete Mitarbeiter sollten es vermeiden, dass andere ihre benutzten Papiertaschentücher zu Gesicht bekommen - das wirkt unappetitlich.

Taschentücher in einer Plastiktüte sammeln

Sie werfen ihre Taschentücher daher lieber nicht einfach in einen offenen Papierkorb im Büro. Besser sei es, diese zunächst in einer kleinen Plastiktüte zu entsorgen. Sie könne bis zum Dienstschluss in der Handtasche oder im Schreibtisch verschwinden.

Quelle: dpa
(Bilder: Grüne Woche Berlin; dpa)